Proximus harnesses ADVA synchronization solution for 5G network timing
Zusammenfassung:
- Belgiens größtes offenes Mobilfunknetz steigert Bandbreite, Abdeckung und Zuverlässigkeit bei neuen Diensten
- ADVAs Oscilloquartz PTP-Grandmaster-Technologie liefert präzise und zuverlässige Synchronisation
- Cäsium-Uhren in ePRTC-Konfiguration schützen vor Ausfällen des satellitengestützten Timings
ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass Proximus die Oscilloquartz Timing-Technologie des Unternehmens einsetzt, um das größte offene Mobilfunknetz Belgiens zu synchronisieren. Mit dieser Technik kann Proximus die Geschwindigkeit, Abdeckung und Zuverlässigkeit von mobilen Diensten für Millionen von Nutzern in ganz Belgien verbessern und gleichzeitig sein Netz auf zukünftige Dienste vorbereiten. Durch den Einsatz von ADVAs Core-Grandmaster-Uhren, Boundary Clocks im Anschlussbereich und den verbesserten ePRTC-Lösungen (Enhanced Primary Reference Time Clock) wird die Zeitgenauigkeit und Ausfallsicherheit erreicht, die für 5G Netze, Fernsehverteildienste sowie andere zeitkritische Anwendungen notwendig sind. Das Synchronisationsnetz wurde von ADVAs Partner Arcadiz Telecom, einem führenden Anbieter von Kommunikationslösungen in den Benelux-Staaten, implementiert.
„Durch die Nutzung von ADVAs innovativer Timing-Technologie gewährleisten wir ein noch nie dagewesenes Maß an Präzision und Zuverlässigkeit. Diese Lösung ist ein wichtiger Bestandteil unserer 5G-Strategie. Sie liefert nicht nur unseren Kunden, die auf datenintensive Anwendungen zugreifen und überall hochwertige Videos streamen wollen, einen Mehrwert, sondern auch Telekommunikationsdienstleistern, die unser offenes Netz verwenden“, sagte Patrick Delcoigne, Director, Network Engineering and Operations, Proximus. „Mit ADVAs Grandmaster-Uhren und Cäsium-Atomuhren für ePRC-Anwendungen (Enhanced Primary Reference Clock) können wir auch anspruchsvollste Timing-Anforderungen meistern. Diese Lösung erreicht eine hohe Phasengenauigkeit sowie ausgezeichnete Stabilität und bietet einen nachhaltigen Schutz vor GNSS-Ausfällen (Global Navigation Satellite System). Genauso wichtig ist aber auch die Unterstützung durch das Team von ADVA und Arcadiz Telecom. Die Experten der beiden Unternehmen haben eng mit uns zusammengearbeitet, damit das Netz alle unsere Anforderungen erfüllt.“
ADVAs Grandmaster-Uhren und Cäsium-Atomuhren für ePRC-Anwendungen erreichen eine hohe Phasengenauigkeit sowie ausgezeichnete Stabilität und bieten einen nachhaltigen Schutz vor GNSS-Ausfällen.
Das neue landesweite Synchronisationsnetz von Proximus basiert auf der ausfallsicheren OSA 5440, die für den Einsatz im Kernnetz optimiert ist, sowie auf der OSA 5412-Familie, die kostengünstige Synchronisationslösungen im Anschlussnetz bietet. An zwei zentral Standorten sind die robusten und bewährten Cäsium-Atomuhren OSA 3230B als ePRCs installiert. Diese Synchronisationsgeräte bieten ein hohes Maß an Frequenzstabilität und erfüllen die strengen ITU-T-Standards. Im Zusammenspiel mit der OSA 5440 liefern sie ein präzises und zuverlässiges Timing in Anbindung an UTC-Zeit. Die verbesserte Frequenzstabilität der ePRC von ADVA bietet Schutz vor GNSS-Ausfällen und ist somit auch für unternehmenskritische Anwendungen geeignet, die sich nicht allein auf satellitengestütztes Timing verlassen sollten.
„Betreiber großer Mobilfunknetze wie Proximus können mit unseren PTP-Grandmaster-Geräten und Boundary Clocks sowie unseren ePRTC-Lösungen ihre 5G-Netze zuverlässig und präzise synchronisieren. Unsere Technologie ermöglicht auch in anderen Anwendungen wie beispielsweise Fernsehverteilnetzen ein IP-basiertes Timing“, kommentierte Jörg Urban, Senior Director, Business Development, Oscilloquartz, ADVA. „Die OSA 5412 Serie und OSA 5440 unterstützen eine problemlose und kostengünstige Umstellung auf paketnetzbasierte Phasen- und Frequenzsynchronisation. Und mit unserer ePRTC-Lösung, die ein robustes Backup für ein satellitengestütztes Timing bietet, können sich die Mobilfunkkunden von Proximus auf leistungsfähige, störungsfreie Dienste ohne Qualitätseinbußen verlassen.“
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